From the magazine Pflegerecht 3/2017 | S. 130-139 The following page is 130

Unfallversicherungsrechtliche Pflegeentschädigung nach Inkrafttreten der Teilrevision

I. Einleitung

Das Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) vom 20. März 1981, das am 1. Januar 1984 in Kraft getreten ist, wurde unlängst teilrevidiert.1 Die Teilrevision ist am 1. Januar 2017 in Kraft getreten. Vordergründig betrifft die Teilrevision die unfallversicherungsrechtliche Pflegeentschädigung2 nicht. Der bis zum 31. Dezember 2016 in Kraft gewesene Art. 10 Abs. 3 Satz 2 UVG lautete: «Der Bundesrat kann festlegen, unter welchen Voraussetzungen und in welchem Umfang der Versicherte Anspruch auf Hauspflege hat.» In der ab dem 1. Januar 2017 in Kraft stehenden Fassung von Art. 10 Abs. 3 Satz 2 UVG wurde der Terminus «Hauspflege» durch die Wendung «Hilfe und Pflege zu Hause» ersetzt.

Der unbefangene Leser überliest diese Änderung oder versteht diese, sofern sie ihm bewusst wird, als blosse sprachliche Korrektur des veralteten Begriffes der «Hauspflege» für die Umschreibung von Pflegeleistungen, so wie sie in Art. 21 Abs. 1 UVG

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