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Grenzüberschreitende Dimensionen in der Langzeitversorgung

I. Einleitende Gedanken

Die Langzeitversorgung in der Schweiz steht angesichts demografischer und gesellschaftlicher Entwicklungen vor grossen Herausforderungen.1 Hürden in der Sicherstellung einer umfassenden und alltagsnahen Unterstützung und Pflege bestehen sowohl bezüglich einer bedürfnisgerechten Angebotsstruktur sowie hinsichtlich finanzieller wie personeller Ressourcen. Einerseits schränken der Druck zur Wirtschaftlichkeit sowie knappe Personalressourcen die professionellen Dienstleister ein.2 Andererseits stösst die Ressource von unbezahlt engagierten Angehörigen oder Freiwilligen in Folge von gesellschaftlichen Entwicklungen (Mobilität, weibliche Erwerbsintegration, Wandel von Familienformen usw.) an Grenzen.3 Vor diesem Hintergrund lassen sich in der Schweiz grenzüberschreitende Lösungsansätze zur Sicherung der Langzeitversorgung beobachten: Transnationale Angebote schliessen Aus der ZeitschriftPflegerecht 3/2016 | S. 162–165 Es folgt Seite № 163

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