From the magazine Pflegerecht 2/2020 | S. 114-118 The following page is 114

Elektronisches Patientendossier aus Sicht der Pflege

I. Ausgangslage

Im Juni 2007 bearbeiteten Bund und Kantone die Strategie «eHealth» Schweiz,1 am 17. April 2015 trat das Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG)2 in Kraft. Zusammen mit seinen Verordnungen stellt es heute die Grundlage für den elektronischen Datenverkehr dar.3 Es ist ein Zusammenspiel von verschiedenen Akteuren, mehreren Datenablagesystemen und einer Vielzahl technischer Anwendungen.4 Es ist somit keine Grundlage der Pflegeklassifikation, kurz: Es ist kein individuelles Dossier über einen Patienten. Die Patientendaten werden als Linksammlung in das elektronische Patientendossier eingegeben. Jeder Link kommt aus einer Institution, die für die Patienten das Resultat speichert. Nicht alle Resultate werden als Link gespeichert, sondern nur diejenigen, von denen man annimmt, dass sie für alle Gesundheitsfachpersonen relevant sind. Die Bearbeitung des elektronischen Patientendossiers ist eine administrative Tätigkeit. Die angestellten Pflegefachpersonen…

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