From the magazine Pflegerecht 4/2019 | S. 209-216 The following page is 209

Stationäre Kurzzeitpflege im Kanton St. Gallen

I. Einleitung

2012 erfolgte in der Schweiz die Einführung der SwissDRGs, der leistungsbezogenen Fallpauschalen. Ein Ziel der Implementierung eben jener war nicht zuletzt, die Aufenthaltsdauer von Patienten und Patientinnen im Akutkrankenhaus zu reduzieren. Um dadurch keine Versorgungslücke durch zu frühzeitige Krankenhausentlassung entstehen zu lassen, erfolgte die Einführung der Akut- und Übergangspflege. Die Akut- und Übergangspflege ist in Art. 25a Abs. 2 KVG geregelt und beinhaltet Pflegeleistungen, die sich direkt nach einem Spitalaufenthalt als notwendig erweisen und im Spital ärztlich angeordnet werden. Leistungen im Zuge der Akut- und Übergangspflege können sowohl von stationären Einrichtungen (Spital/Kliniken und Alters- und Pflegeheime) als auch von der ambulanten Pflege (Spitex) erbracht und über maximal 14 Tage bezogen werden.

Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren definierte die Akut- und Übergangspflege…

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