From the magazine Pflegerecht 3/2019 | S. 161-163 The following page is 161

(Mit-)Entscheidung von Kindern und Jugendlichen

Verbrennungen und Verbrühungen im Kindesalter passieren häufig. Bleiben nach einer solchen Verletzung Narben zurück, sind diese oft das Leben lang sichtbar. Um der vermehrten Narbenbildung des Kindes entgegenzuwirken, werden nach solchen Verletzungen aufwendige und lang anhaltende Therapien notwendig. So etwa das Tragen von Kompressionsanzug und Hilfsmitteln über einen Zeitraum von ein bis zwei Jahren. Dies begünstigt das Outcome der Narbenbildung, kann aber eine funktionelle und kosmetische Einschränkung in der Regel nicht vollständig verhindern. Insbesondere im Schulkind- und Jugendalter müssen diese Hilfsmittel mit Unterstützung durch die Eltern (wenn das Kind zu Hause ist) angezogen werden bzw. das Anziehen durch diese kontrolliert werden. Zudem sind spätere kosmetische Eingriffe regelmässig ohnehin notwendig.

In diesen Fällen stellen sich dann unter anderem die folgenden Fragen: Wie gehen wir mit der Verweigerung eines Kindes zu dieser Therapie um? Wie wirkt es sich aus…

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