From the magazine Pflegerecht 2/2014 | S. 120-122 The following page is 120

Nr. 58

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom (VB.2012.00463)

Ungerechtfertigte Entlassung einer teilinvaliden Pflegefachfrau – insgesamt 14 Monatslöhne Entschädigung

Eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auf fünf Stunden pro Tag stellt keinen sachlichen Grund für eine Entlassung dar. Einem Betrieb mit 2400 Pflegefachleuten muss es möglich sein, eine teilinvalide Pflegefachfrau in ihrem Beruf zu beschäftigen, die Entlassung erweist sich deshalb als nicht rechtmässig, und die Arbeitgeberin muss eine Entschädigung wegen missbräuchlicher Entlassung von vier Monatslöhnen sowie eine Abgangsentschädigung von zehn Monatslöhnen leisten.

Sachverhalt

Eine Pflegefachfrau arbeitete seit 1995 in ihrem Beruf am Universitätsspital Zürich, bis 2001 zu 100%, danach noch 90% und wegen Teilinvalidität ab September 2009 noch 50%. Am 14. September 2009 wurde durch die Versicherungskasse für das Staatspersonal (BVK) auf Veranlassung des Universitätsspitals eine Untersuchung ihrer…

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