From the magazine Pflegerecht 2/2019 | p. 95-101 The following page is 95

Empfehlungen an das betriebliche Gesundheitsmanagement im Gesundheitswesen des Kantons Zürich hinsichtlich Schutz vor psychosozialen Belastungsfaktoren

I. Einführung in die Thematik

Das Seco hält in der Broschüre «Schutz vor psychosozialen Risiken am Arbeitsplatz» fest, dass Stress zu einer der zentralsten Arbeitsbelastungen überhaupt geworden ist.2 Gemäss Gesundheitsförderung Schweiz kostet Stress aufgrund der verursachten Produktivitätsverluste die arbeitgebenden Personen jährlich 6,5 Milliarden Franken.3 In der Schweizer Gesundheitsversorgung sind rund 330000 Personen beschäftigt, was einem Anteil von etwa 8% der Erwerbsbevölkerung entspricht (Stand 2016).4 Der Gesundheitssektor ist somit nicht nur für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung, sondern auch in volkswirtschaftlicher Hinsicht von grosser Wichtigkeit. Das gilt nicht zuletzt für den Kanton Zürich als bevölkerungsreicher, urbaner und wohlhabender Kanton mit einer überdurchschnittlich hohen Spital-, Arztpersonen- und Versorgungsdichte.5

Bei den Gesundheitsberufen sind überdurchschnittlich hohe krankheitsbedingte Fluktuations- und Absenzraten festzustellen.6

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