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Akut- und Übergangspflege: Was muss sich ändern?

Eine Fokusgruppenstudie mit Interessenvertreterinnen1

I. Akut- und Übergangspflege (AÜP)1

Mit der Einführung des aus Diagnosis Related Groups basierenden Abrechnungssystems in der Schweiz (SwissDRG)2 muss von einer langfristigen Reduktion der Aufenthaltsdauer im Spital ausgegangen werden.3,4,5 Um die Weiterversorgung von über den Spitalaufenthalt hinaus pflegebedürftigen Pa- Aus der ZeitschriftPflegerecht 1/2019 | p. 39–42 Es folgt Seite № 40tientinnen zu sichern, wurde daher bereits 2011das Instrument der Akut- und Übergangspflege (AÜP) eingeführt.6 Der Gesetzgeber wollte, dass Patientinnen, die nach dem Spitalaufenthalt vorübergehend pflegebedürftig sind, für 14 Tage weiter gepflegt werden, um im Anschluss wieder nach Hause oder in ihr Lebensumfeld vor dem Spitalaufenthalt entlassen werden zu können.

Die Umsetzung der AÜP variiert sehr stark von Kanton zu Kanton. In manchen Kantonen wird AÜP durch die Spitex abgedeckt, teils gibt es Angebote in Pflegeheimen oder Spitälern.7 Eine einheitliche Struktur…

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