From the magazine Pflegerecht 1/2018 | p. 37-45 The following page is 37

Tattoos und Piercings in der Pflege – die Sicht von Leitungspersonen in Deutschschweizer Gesundheitsinstitutionen

I. Einleitung

Körperkunst wie Tattoos und Piercings sind eine zunehmende Ausdrucksform bei Jugendlichen und Erwachsenen. Kleinere Studien mit Studenten (zwischen 18 und 25 Jahren) zeigten, dass 20% bis 25% der Befragten ein Tattoo tragen (Armstrong et al. 2004; Mayers und Chiffriller 2007; Judelson et al. 2002). Die Prävalenz ist in grösseren Erhebungen bei Erwachsenen (18 bis 45 Jahre) etwas höher und liegt je nach Altersgruppe zwischen 22% und 47% (PewResearch Center 2010; The Harris Poll 2016). Piercings sind vor allem bei den sogenannten Millennials (18 bis 29 Jahre) beliebt. Beinahe ein Viertel (23%) dieser Altersgruppe hat ein Piercing an einer anderen Stelle als am Ohrläppchen (PewResearch Center 2010).

Dadurch, dass die Gesellschaft im Alltag häufiger mit Tattoos und Piercings konfrontiert wird, gewinnen diese an sozialer Akzeptanz. In bestimmten Berufen sind Tattoos und auffällige Piercings jedoch nach wie vor verpönt bzw. nicht vollständig akzeptiert…

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