From the magazine Pflegerecht 2/2020 | p. 97-107 The following page is 97

OKP-Tarif für notärztliche Leistungen, Krankentransporte und Rettungen*

Am Beispiel von Zürcher Rettungsunternehmen wie «Schutz & Rettung Zürich» und «Rettungsdienst Winterthur»

I. Ausgangslage

In der Praxis bestehen im Kanton Zürich unter den verschiedenen Akteuren (Versicherte, Krankenversicherer, Leistungserbringer) verschiedene Auffassungen zur Frage, welcher Tarif in der Obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) massgebend ist für die Vergütung von Notarztleistungen, die in Einheit mit der Transportleistung erbracht werden, beispielsweise durch «Schutz & Rettung Zürich» oder durch den «Rettungsdienst Winterthur – Kantonsspital Winterthur (KSW)» («Rettungsdienst Winterthur»).1 So kann es die Krankenkasse ablehnen, die als Pflichtleistung unbestrittenen Notarztkosten zu vergüten, weil der Leistungserbringer die Notarztkosten nicht separat nach TARMED in Rechnung stellt. Der Leistungserbringer weigert sich dabei möglicherweise, nach TARMED abzurechnen, indem er sich auf den «Tarifschutz» und auf den «KLA-Tarif» beruft, wonach die Notarztkosten pauschal mit 420 Franken entschädigt würden. Die unterschiedlichen Sichtweisen können zu rechtlichen…

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