From the magazine Pflegerecht 1/2017 | S. 60-61 The following page is 60

Nr. 87

Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer, Urteil vom 7.12.2016 (SB160072).

Mord und Raub in Alterszentrum – höhere Strafe.

Sowohl Staatsanwaltschaft als auch eine als Fachfrau Gesundheit ausgebildete Person hatten gegen ein bezirksgerichtliches Urteil Berufung eingelegt. Das Obergericht des Kantons Zürich hat das Urteil des Bezirksgerichts nunmehr grundsätzlich bestätigt und die als Fachfrau Gesundheit ausgebildete Person wegen Mordes und Raubes verurteilt. Es sprach dabei eine Freiheitsstrafe von 15 Jahren aus und hat damit das durch die Vorinstanz ausgefällte Strafmass merklich erhöht. Die Frau hatte in dem Alterszentrum, in welchen sich die Tat zugetragen hat, als Nachtschwester gearbeitet. Die Tat wurde gemeinschaftlich mit einer weiteren Täterin an einer 88-jährigen Bewohnerin des Alterszentrums begangen.

Sachverhalt

Das Gericht ging bei seiner Verurteilung davon aus, dass die beiden Täterinnen nachts mittels eines Generalschlüssels in das Zimmer der Bewohnerin im Alterszentrum eingedrungen sind. Ihr Vorgehen war dabei darauf…

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